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Kapitel 37

Sammlung:Das Buch Hiob und 42 Gemälde
Autor:Fr. Antonio Oteiza
Typ:Malerei
Standort:Katalogisierungsraum
Eigenschaften: Acrylfarbe auf Karton
Kunstwerk:
Kapitel 37

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Beschreibung:

Wenn ich das sehe, erzittert mein Herz und springt mir beinahe aus der Brust.

Gebt Acht! Hört den Donner seiner Stimme und das Dröhnen, das aus seinem Mund hervorgeht. Er lässt seinen Blitz unter dem Himmel los, und er reicht bis an die Enden der Erde. Danach brüllt seine Stimme; er donnert mit majestätischer Stimme und hält die Blitze nicht mehr zurück, sobald seine Stimme ertönt.

Gott donnert mit wunderbarer Stimme und vollbringt gewaltige Taten, die wir nicht begreifen.

Dem Schnee befiehlt er: „Falle auf die Erde“, und dem Regenguss: „Stürze herab!“

Er legt die Tätigkeit jedes Menschen lahm, damit der Sterbliche erkennt, dass er sein Werk ist.

Die wilden Tiere ziehen sich in ihre Höhlen zurück und bleiben in ihren Verstecken.

Aus den Kammern des Südens kommt der Sturm, von den Nordwinden die Kälte. Durch den Hauch Gottes entsteht das Eis, und die Oberfläche des Wassers erstarrt.

Er belädt die Wolken mit Feuchtigkeit und zerstreut die Gewitterwolken. Sie drehen und wenden sich, von ihm gelenkt, um alle seine Aufträge auf der Oberfläche der Erde auszuführen. Er lässt sie ihr Ziel erreichen, sei es als Geißel – wenn die Menschen nicht gehorchen – oder als Gunst.

Höre dies, Hiob; bleib stehen und betrachte die Wunder Gottes:

Weißt du, wie Gott die Wolken lenkt und seine Wolke von Blitzen erstrahlen lässt?

Weißt du, wie er die Wolken im Gleichgewicht hält, diese Wunder vollkommener Weisheit?

Du, dessen Kleider heiß werden, wenn die Erde unter dem Südwind erschlafft, kannst du mit ihm das Himmelsgewölbe ausspannen, hart wie ein Spiegel aus gegossenem Metall?

Lehre uns, was wir ihm sagen sollen, denn in unserer Dunkelheit können wir nichts vorbringen.

Muss man ihn darauf hinweisen, worüber ich sprechen will? Wenn jemand etwas sagt, muss man es ihm erst mitteilen?

Jetzt sieht man das Licht nicht, weil es hinter den Wolken verdunkelt ist; doch ein Wind wird vorüberziehen und sie hinwegfegen.

Aus dem Norden kommt goldener Glanz; Gott umgibt sich mit furchterregender Majestät. Den Allmächtigen können wir nicht erreichen: Erhaben an Macht und reich an Gerechtigkeit, verletzt er niemals das Recht.

Darum fürchten ihn alle Menschen, doch er fürchtet keinen, der sich selbst für weise hält.“

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