| Sammlung: | Das Buch Hiob und 42 Gemälde |
| Autor: | Fr. Antonio Oteiza |
| Typ: | Malerei |
| Standort: | Katalogisierungsraum |
| Eigenschaften: | Acrylfarbe auf Karton |
| Kunstwerk: |
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| Beschreibung: |
Mein Geist ist verwirrt, meine Tage erlöschen, das Grab erwartet mich. Nur Spott begleitet mich, und ich bin der Provokationen überdrüssig. Bestimme selbst einen Bürgen für mich vor dir! Wer sonst könnte für mich einstehen? Du hast ihren Verstand der Einsicht verschlossen, deshalb werden sie nicht triumphieren. („Wer seinen Nächsten anzeigt, um ihn auszuplündern, dessen Kindern werden die Augen erlöschen.“) Er hat mich zum Gespött der Leute gemacht, zu einem, dem man ins Gesicht spuckt. Meine Augen vergehen vor Kummer, und alle meine Glieder sind nur noch wie Schatten. Die Gerechten erschrecken darüber, und der Unschuldige empört sich über den Gottlosen. Doch der Gerechte hält an seinem Weg fest, und wer reine Hände hat, gewinnt neue Kraft. Kommt nur alle, kehrt zurück! Einen Weisen werde ich unter euch dennoch nicht finden. Meine Tage vergehen, meine Pläne scheitern und ebenso die Wünsche meines Herzens: dass die Nacht zum Tag werde und die gegenwärtige Finsternis dem nahen Licht weiche. Ich erwarte nichts mehr! Der Abgrund ist mein Zuhause; in der Finsternis bereite ich mein Lager. Zur Verwesung sage ich: „Du bist meine Mutter“, zu den Würmern: „Ihr seid mein Vater und meine Brüder.“ Wo ist nun meine Hoffnung geblieben? Meine Hoffnung – wer hat sie gesehen? Sie wird zu den Toren des Abgrunds hinabsteigen, wenn wir gemeinsam in die Erde sinken. |