| Sammlung: | Das Buch Hiob und 42 Gemälde |
| Autor: | Fr. Antonio Oteiza |
| Typ: | Malerei |
| Standort: | Katalogisierungsraum |
| Eigenschaften: | Acrylfarbe auf Karton |
| Kunstwerk: |
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| Beschreibung: |
Die drei Männer antworteten Hiob nicht mehr, weil sie überzeugt waren, dass er sich selbst für unschuldig hielt. Doch Elihu, der Sohn Barachels, aus der Sippe Ram und aus Bus stammend, wurde zornig auf Hiob, weil dieser sich gegenüber Gott für gerecht erklären wollte. Auch gegen die drei Gefährten wurde er zornig, weil sie keine Antwort gefunden und damit Gott ins Unrecht gesetzt hatten. Elihu hatte gewartet, solange sie mit Hiob redeten, weil sie älter waren als er. Als er aber sah, dass keiner der drei mehr antwortete, wurde Elihu zornig. Da ergriff Elihu, der Sohn Barachels aus Bus, das Wort und sagte: Ich dachte: ‚Die Jahre sollen sprechen, und das hohe Alter soll Weisheit lehren.‘ Doch es ist der Geist im Menschen, der Atem des Allmächtigen, der Einsicht verleiht. Nicht die Autorität macht weise, und nicht allein das Alter befähigt dazu, richtig zu urteilen. Darum bitte ich euch, mir zuzuhören: Auch ich will darlegen, was ich weiß. Ich wartete, während ihr redetet, und hörte aufmerksam auf eure Gründe, während ihr nach Worten suchtet. Doch so aufmerksam ich auch zuhörte, keiner von euch widerlegte Hiob oder entkräftete seine Argumente. Sagt nicht: ‚Wir sind auf eine Weisheit gestoßen, die nur Gott und kein Mensch widerlegen kann.‘ Hiob hat sich nicht mit mir auseinandergesetzt, und ich werde ihm nicht mit euren Gründen antworten. Sie sind verwirrt und antworten nicht mehr; die Worte haben sie verlassen. Soll ich warten, weil sie nicht reden, weil sie dastehen, ohne zu antworten? Ich will mich an der Auseinandersetzung beteiligen; auch ich will darlegen, was ich weiß. Denn ich bin voller Worte, und ihr Drängen bedrückt mein Innerstes. Mein Inneres ist wie neue Schläuche, die der eingeschlossene Wein zum Bersten bringt. Ich will reden und mir Erleichterung verschaffen, meine Lippen öffnen und antworten. Ich werde für niemanden Partei ergreifen und niemandem schmeicheln. Denn ich verstehe mich nicht aufs Schmeicheln, und mein Schöpfer würde mich hinwegnehmen.“ |