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Kapitel 1

Sammlung:Das Buch Hiob und 42 Gemälde
Autor:Fr. Antonio Oteiza
Typ:Malerei
Standort:Katalogisierungsraum
Eigenschaften: Acrylfarbe auf Karton
Kunstwerk:
Kapitel 1

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Beschreibung:

Prolog auf Erden

Es war einmal im Land Uz ein Mann namens Hiob. Er war gerecht und rechtschaffen, gottesfürchtig und dem Bösen fern. Er hatte sieben Söhne und drei Töchter. Er besaß siebentausend Schafe, dreitausend Kamele, fünfhundert Joch Ochsen, fünfhundert Eselinnen und eine große Dienerschaft. Er war der reichste unter den Männern des Ostens.

Seine Söhne pflegten Gastmähler zu veranstalten, jeder an einem bestimmten Tag in seinem Haus, und sie luden ihre drei Schwestern ein, mit ihnen zu essen.

Wenn die Festtage vorüber waren, ließ Hiob sie zu sich kommen, um sie zu reinigen. Früh am Morgen brachte er für jeden von ihnen ein Brandopfer dar, für den Fall, dass sie gesündigt und Gott in ihrem Herzen verflucht hätten.

So pflegte Hiob es jedes Mal zu tun.

Prolog im Himmel

Eines Tages kamen die Engel und traten vor den Herrn; unter ihnen kam auch Satan.

Der Herr fragte ihn: –Woher kommst du?

Er antwortete: –Ich bin auf der Erde umhergezogen.

Der Herr sagte zu ihm: –Hast du auf meinen Diener Hiob geachtet? Auf Erden gibt es keinen wie ihn: Er ist gerecht und rechtschaffen, gottesfürchtig und dem Bösen fern.

Satan antwortete ihm: –Und glaubst du, dass seine Gottesfurcht uneigennützig ist? Du selbst hast ihn doch umhegt und beschützt, ihn, sein Haus und alles, was ihm gehört! Du hast die Arbeit seiner Hände gesegnet, und seine Herden breiten sich im ganzen Land aus. Aber rühr ihn an, schädige seinen Besitz, und ich wette, er wird dir ins Angesicht fluchen.

Der Herr sagte zu ihm: –Mach mit seinem Besitz, was du willst, aber ihn selbst rühre nicht an.

Und Satan ging fort.

Hiobs Prüfungen

Eines Tages, als seine Söhne und Töchter im Haus des ältesten Bruders aßen und tranken, kam ein Bote zu Hiob

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